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Die Philosophie des Jiaasjen entstand durch die Schriften von Larad Noon etwa 300 vVC, aber die Ideen, die hinter einer einen, ungeteilten Macht stehen, gab es schon viel länger. Sie ziehen sich durch die Jahrtausende hindurch bis in die graue Vorzeit, als die ersten Intelligenzwesen auf Tython versammelt wurden um die Macht für sich zu entdecken.

32.810 vVC Edit

Der Je'daii-Orden wird auf Tython gegründet. Sie sind die ersten Machtsensitiven, die die Macht in eine helle (Ashla) und eine dunkle (Bogan) Seite aufteilten und diese nach den beiden Monden Tythons benannten. Die Je'daii versuchten, in sich beide Seiten im Gleichgewicht zu halten. Wenn ein Je'daii zu sehr zu einer Seite tendierte, wurde er auf den jeweils anderen Mond gebracht, um dort zu meditieren und wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Die Je'daii waren nicht nur Menschen. Vor der Gründung der Je'daii durchkreuzten mysteriöse Raumschiffe die Galaxis und sammelten auf allen Planeten machtsensitive Intelligenzwesen ein und brachten sie nach Tython. Wer diese Raumschiffe schickte und warum die Machtsensitiven gesammelt wurden, weiß niemand.

22.140 vVC Edit

Ein Holocron der Kwa warnte die Je'daii vor einem Angriff der Rakata, die Tython in ihr Unendliches Reich integrieren wollten. Der Konflikt wurde als "Der Macht-Krieg" bekannt. Dieser dauerte 10 Jahre. Mit dem Einfall der Rakata entbrannte aber auch ein Kampf zwischen zwei Untergruppen der Je'daii, den Unterstützern der Dunklen Seite der Macht unter der Führung von Rajivari und den Unterstützern der Hellen Seite der Macht,  die sich nach dem Krieg, in dem sie siegreich blieben, und die sich später Jedi nannten.

Im Macht-Krieg verwendeten die Dunklen und Hellen Je'daii Metallschwerter, die mit Hilfe der Macht verstärkt wurden. Der von den Hellen Je'daii gegründete Jedi-Orden sollte ein Orden von Mönch-Rittern sein, der den Frieden behüten sollte.

21.400 vVC Edit

In dem selben Jahr, als die Galaktische Republik gegründet wurde, verließen die Jedi Tython und zogen auf den Planeten Ossus.

Für die Anhänger von Jiaasjen ist dies der erste Abweichung vom richtigen Pfad.

20.847 vVC Edit

Der geachtete Jedi-Ritter Xendor studierte Bogan und sprach sich vermehrt für das Studium dieser vom Jedi-Orden verbotenen Wege aus. Xendor bat den Jedi-Rat, weit weg von Ossus eine zweite Akademie eröffnen zu dürfen, die sich den Studien des Bogan widmet. Dafür wurde er vom Jedi-Rat verstoßen.  Xendor trennte sich innerlich vom Jedi-Orden und setzte seine Pläne auf dem Planeten Lettow um. Er gründete eine Akademie, die sich mit dem Studium der Dunklen Seite befasste und auf uralte Lehren der Dai Bendu, der Gefolgsleute von Palawa, den Kashi Mer Wächtern des Atems, der Baran Do und der Chatos Akademie stützte.

Für die Anhänger des Jiaasjen ist dies die erste Versöhnung mit dem richtigen Pfad.

Xendors Akademie erzeugte ein unglaubliches Interesse unter den Machtanwendern und zog zahlreiche Schüler an. Diese formten die "Legion von Lettow", denn ihnen war bewusst, dass sie eines Tages ihre Lehren gegen den keine anderen Wege duldenden Jedi-Orden würden verteidigen müssen.

Dies geschah auch und der Hohe Rat der Jedi erklärte der Legion von Lettow den Krieg. Xendor versuchte, das Blutvergießen möglichst klein zu halten und den Kampf direkt auf Ossus auszutragen, aber die Truppen der Jedi zwangen seine eigenen Legionäre zum Rückzug in die Kernwelten. Xendor wollte den Senat der Republik zu warnen, dass die Jedi den Krieg auf zivilisierte Planeten ausweiten würden, aber man ignorierte ihn. In der Schlacht von Columus wurden die Legionen von Lettow mit ihrem Anführer besiegt. Die Jedi hetzten Xendors Geliebte Arden Lyn bis nach Irkalla, wo sie, mit einem Bann belegt, in Stasis fiel. Die Überlebenden verstreuten sich in der Galaxis.

3.350 vVC Edit

Erneut bildet sich innerhalb des Jedi-Ordens eine Gruppe wissbegieriger Jedi, die sich vornahmen, die ganze Palette, die die Macht bot, zu studieren, einschließlich Alchemie und die Dunkle Seite. Auch dieses mal verbot der Hohe Rat der Jedi jede Beschäftigung mit der Dunklen Seite und auch dieses mal griffen die Jedi zu den Waffen, um die Abweichler wieder in die eigenen Reihen zu zwingen. Nach einem 100jährigen Krieg, der diesem Zweiten Schisma folgte, wurden die Abweichler und ihre Elite-Truppe, die Schwarze Legion, besiegt und bis auf 12 wurden alle getötet. Der Jedi-Orden verzichtete darauf, diese 12 zu exekutieren, sondern verbannte sie in die Tiefen des Outer Rim. 

Jenseits der Stygischen Caldera fanden diese 12 Ausgestoßenen, unter denen so bekannte Namen waren wie Ajunta Pall, XoXaan, Karness Muur, Remulus Dreypa und Sorzus Syn.

Als die 12 Ausgestoßenen auf den Planeten Korriban trafen und die dort lebenden, primitiven, aber machtbegabten Sith unterwarfen, begann die Geburtsstunde des Sith-Ordens mit Ajunta Pall als erster Dunkler Lord der Sith.

Die folgenden Jahre waren geprägt von Forschergeist und unglaublichen Fortschritten in Alchemie, Amulettkunde und Sith Beschwörungen. Aber auch zahlreiche Fehlinterpretationen, wie Sorzus Syn's Versuch, die Lebensweise der Sith in den Kodex zu schreiben, legten den Grundstein für den Niedergang der Sith in unserer Zeit.

Für die Anhänger des Jiaasjen beginnt hier die zweite Abweichung vom rechten Weg, wenn auch noch mit geringen Auswirkungen.

1.647 vVC Edit

Der Jedi Tulak Hord wendet sich der Dunklen Seite zu und flieht ins Exil. Er findet das Sith Reich und wird Nachfolger von Ajunta Pall. Hord soll an die 100 Welten zum Imperium der Sith hinzugefügt haben, unter anderem Dromund Kaas.

Der Tempel der Dunklen Seite auf Dromund Kaas entsteht durch seinen Architekten Aloysius Kallig. Hord baute die „Rote Maschine“ auf Korriban, ein mächtiges Lichtschwert, dass später von Darth Marr benutzt wurde und eine Maske, die später von Revan benutzt wurde.

Tulak Hord verstand sich noch auf Sith Alchemie und verfasste viele Werke über die Dunkle Seite, die er an unzugänglichen und gut geschützten Orten auf zahlreichen Planeten verbarg.

Für Anhänger des Jiaasjen gilt Tulak Hord als der letzte Vertreter des bereits verunreinigten rechten Weges.

1.447 vVC Edit

Der Sith-Mensch-Halbblut Marka Ragnos erkämpft sich die Nachfolge von Tulak Hord. Unter seiner Herrschaft kam die Blütezeit des Sith-Imperiums. Sein angeborenes Verständnis der Sith-Kultur hätte eine Annäherung an den ursprünglichen rechten Weg bringen können, wenn Marka Ragnos mehr Zeit gehabt hätte. Wäre Ludo Kressh sein Nachfolger geworden, hätte eine Zeit der Isolation und der Rückbesinnung den rechten Weg wieder sichtbar gemacht. Stattdessen war die Ära von Marka Ragnos die letzte, in der der rechte Weg für die Sith greifbar war. Danach war er verschwunden.

1.347 vVC Edit

Nach dem Tod von Marka Ragnos zerbricht das Sith-Imperium an inneren Machtkämpfen. Kurze Zeit kann der Geist von Marka Ragnos ein Bündnis von Naga Sadow und Ludo Kressh erzwingen, was zu einer Stabilisierung, aber auch zum Großen Hyperraumkrieg gegen die Republik führte. Hier teilt sich das Schicksal in den Weg der heutigen Sith und des heutigen Imperiums, als nach dem Krieg der Sith-Lord Tenebrae die fliehenden Sith nach Dromund Kaas führte und sich dort zum Imperator Vitiates ausrief. Ludo Kressh wollte die Politik seines großen Vorgängers weiter führen.

Für die Anhänger des Jiaasjen verliert sich hier der rechte Weg und der Weg der modernen Sith beginnt in Vitiates neuem Imperium.

1.346 vVC Edit

Zum Ende des Großen Hyperraumkrieges, an dem er selber nicht teilnahm, rief der reinblütige Sith-Lord Tenebrae alle Sith-Lords des Imperiums zu sich nach Nathema. Seine Wissenschaftler fanden eine Hyperraumroute zu der vergessenen Kolonie Dromund Kaas und kurz darauf vollzog er ein Ritual, in dem die Lebensenergie aller Lebewesen auf Nathema und die Macht aller 8000, seinem Ruf gefolgten Sith-Lords, aufgebraucht wurde, um Tenebrae unvergleichliche Macht und Unsterblichkeit zu geben.

Obwohl er die genaue Position von Dromund Kaas kannte, führte er sein Volk 20 Jahre lang durch blinde Hyperraumsprünge durch die Unbekannten Regionen der Galaxis. In dieser Zeit wurden die Imperialen immer mehr von seiner persönlichen Führung abhängig.

1.327 vVC Edit

Nachdem ein Scoutschiff Dromund Kaas entdeckte, führte der Imperator, wie er sich inzwischen nennen ließ, sein Volk zu diesem Planeten und rief ein neues Imperium für die Sith und ihre Nicht-Sith-Sklaven aus. Der Imperator schuf den Dunklen Rat, erbaute die Imperiale Zitadelle und  bestimmte 12 reinblütige Sith zur Hand des Imperators, die seine Langlebigkeit mit ihm teilen sollten.

Der Imperator forschte in den mystischen Tiefen der Dunklen Seite und machte den von Aloysius Kallig gebauten Tempel der Dunklen Seite zu einem Nexuspunkt der Macht. Seine Forschungen veränderten die Atmosphäre von Dromund Kaas hachhaltig, so dass es zu permanenten Blitzgewittern und Regenfällen kam.

953 vVC Edit

Der Imperator töten den Sith-Lord Kel'eth Ur, der mit seinen Lehren von der Macht durch die Kraft des Friedens eine Jedi-ähnliche Lehre vertrat. Kel'eth Ur lehrte, dass Leidenschaft nur kurzzeitig Macht gab und das wahre Stärke nur durch Frieden zu erreichen war.

Seine Lehren entsprachen nicht dem Jiaasjen, aber seine Einsichten deuten darauf hin, dass er von irgendwo her Zugang zu gewissen Jiaasjen-Philosophien hatte. Ein Hinweis, dass Jiaasjen in all der Zeit nie aufhörte zu existieren.

347 vVC Edit

In dieser Zeit ersann Larad Noon, ein Gefolgsmann von Exar Kun und letzter Überlebender der Bruderschaft der Sith, die Philosophie des Jiaasjen, mit denen er die Vorstellungen des Je'daii-Ordens wieder aufgriff, indem man wahre Macht erlangte, indem man die helle und die dunkle Seite in sich vereint. Er schrieb viel über diese Philosophie während seines selbst auferlegten Exils auf dem Mond Susevfi, wo er auch starb.

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