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Hierbei handelt es sich um ein Wort aus der Sith-Sprache, dass so viel wie "Das Netz der dunklen Seite" bedeutet. Ursprünglich handelte es sich dabei um den Namen einer Beschwörungsformel aus der Zeit vor Ajunta Palls Machtübername. Mit dieser Formel waren die alten Sith Mystiker in der Lage, ein Netz oder Gewebe aus Macht zu erschaffen, mit dem man gegnerische Schläge ablenken oder auch Feinde fesseln konnte.

Odojinya 5

Odojinya-Rüstung eines Großmeisters

Im Laufe der Jahrtausende wurde die Formel verändert und verfeinert und letztendlich zu einer ganz eigenen Art der Machtnutzung ausgeweitet; der Odojinya-Technik, wie sie in der Akademie des Abtrünnigen-Kartells gelehrt wird. Die Kenntnisse über Odojinya sind dabei über meist unbekannte Kanäle an S'oth geraten. Man weiß lediglich, dass er sich verschiedenen Expeditionen und Ausgrabungen angeschlossen hat und dann diese Technik über Jahre hinweg zur Nutzungsreife entwickelt hat.

Das Odojinya-Prinzip Edit

Das Prinzip hinter Odojinya ist in der Theorie recht einfach. Man erschafft Machtfäden, aus denen man ein unsichtbares Netz webt, dass einen umgibt. Dieses kann dann den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Meist umgibt ein ganzer Kokon aus Machtfäden den Körper des Odojinya-Anwenders, um ihn vor Angriffen zu schützen. Der Vorteil dieses Prinzips liegt auf der Hand: Man lernt einzelne Macht-Techniken nicht einzeln und immer wieder von Grund auf, sondern alle sind Abwandlungen des Netzes und können aus der Beherrschung des Netzes heraus angewendet werden.Der Nachteil ist die längere Lehrzeit, in der der Schüler ohne sichtbare Erfolge die Beherrschung und den Aufbau des Netzes erlernen muss.

Odojinya baut auch stark auf der Gewissheit auf, dass die Macht nichts ist, was im Körper des Machtanwenders entsteht, sondern eine universell existent ist und lediglich durch den Anwender hindurch fließt und dort benutzt werden kann. So kann einem Machtanwender niemals "die Macht ausgehen", allerdings besteht immer die Gefahr, das man mental überfordert wird und das Netz zusammenbricht. Dann braucht der Odojinya-Machtanwender erheblich länger, sich wieder kampfbereit aufzustellen, als andere Machtanwender. Steht das Netz aber, sind Odojinya-Techniken meist schneller als traditionelle Macht-Techniken, für die jeweils einzeln Macht aufgebaut werden muss.

Die Anzahl der Fäden im Odojinya hat direkte Auswirkungen auf den Umfang der Kontrolle, die man hat. Auch die Größe des Netzes ist abhängig von der Anzahl der Fäden, denn es scheint eine Art Maximallänge eines einzelnen Machtfadens zu geben. So sind nur Odojinya-Meister und Großmeister mit einer Beherrschung von mindestens 20.000 Fäden in der Lage, ein planetenweites Odojinya-Netz zu erschaffen. In der Regel beträgt der Radius des Netzes aber 2 bis 50 Meter, um die Menge an Sinneswahrnehmungen in einem erträglichen Maß zu halten, die über die Fäden auf den Machtanwender einströmen.

Die Odojinya-Hierarchie Edit

Mit der neuen Regelung geht einher, dass eine Stufenordnung für die Beherrschung von Odojinya eingeführt wird. Mangels anderer Messmethoden hat der Saarai-kaar bestimmt, dass die Anzahl der beherrschten Machtfäden die Stufe der Meisterschaft bestimmt.

Odojinya 1

Odojinya-Rüstung eines Akolythen

Titel Machtfäden Farbmodul
Schüler bis zu 99 keines
Akolyth 100 bis 999 Sekundär Hellgrau
Adlat 1.000 bis 4.999 Primär Mittelgrau
Adept 5.000 bis 9.999 Mittelgrau/Mittelgrau
Meister 10.000 bis 29.999 Blassgrau/Dunkelgrau
Großmeister ab 30.000 Weiß/Hellgrau

Erste Schritte Edit

Bei der Ausbildung zum Odojinya-Machtanwender muss der Schüler als Erstes lernen, die Macht durch sich hindurch strömen zu lassen. Dies ist zu Beginn ein bewusster Prozess, der durch Meditation und Konzentrationsübungen hervorgerufen wird. Meist versiegt dieser Fluss, sobald sich der Schüler nicht mehr konzentriert.

Als nächsten Schritt übt der Schüler, den Fluss der Macht auch bei anderen Tätigkeiten aufrecht zu erhalten. Beim Spazierengehen, bei leichten Gesprächen, beim Essen bis hin zu komplizierter Arbeit, dem Fliegen von Raumschiffen und im Schlaf. Danach ist er bereit, den ersten Machtfaden zu spinnen.

Dieser sollte etwa Armeslänge betragen und stetig unter Kontrolle gehalten werden. Erste Wahrnehmungsübungen gehören ebenfalls zu diesem Schritt, indem man den Faden mit Gegenständen und Personen in Berührung kommen lässt und die Informationen, die dann zu einem fließen, in sich aufnimmt. Dieser Übungsschritt wird über die nächsten Tage verschärft, bis der Schüler in der Lage ist, 20 Fäden gleichzeitig zu kontrollieren.

Mit diesen 20 Fäden wird dann das erste Netz gewebt und einige leichte Nutzungen mit einem Radius bis zu 5 Metern eingeübt. Von hier aus kann der Lehrer immer mehr Techniken einfließen lassen, während der Schüler gleichzeitig immer mehr Fäden zu den ursprünglichen 20 hinzufügt.

Eine weitere wichtige Übung zu diesem frühen Zeitpunkt ist das inerte oder inaktive Netz.

Liste der Odojinya-Meister und Großmeister Edit

Name Jahr der Meisterschaft Jahr der Großmeisterschaft Gestorben
S'oth 16 nVC 18 nVC
T'krhell 16 nVC 18 nVC
Ilssur'nasta 17 nVC
Murati 18 nVC

Odojinya im Verhältnis zur klassischen Machtanwendung Edit

Im Vergleich zur klassischen Anwendung der Macht, wie sie durch die Sith und Jedi gelehrt wird, hat Odojinya viele Vorteile. Nachteil ist, dass es erheblich schwerer und langwieriger zu erlernen ist und man während des Kampfes eine sehr ruhige innere Haltung bewahren muss. Starke Emotionen können dabei gezielt freigesetzt werden, aber der Odojinya-Kämpfer muss immer die Oberhand behalten, sonst entgleiten ihm seine Machtfäden.

Wenn man zum besseren Verständnis einen technischen Vergleich heranziehen möchte, dann sind Jedi und Sith wie Akkumulatoren, die Macht in sich speichern und bei Bedarf wieder abgeben können. Wie viel Macht sie speichern können, und wie viel sie auf einmal abgeben können, hängt von ihrem Ausbildungsstand und ihrem natürlichen Talent ab.

Ein Odojinya-Kämpfer ist eher wie ein Kondensator, der den Fluss der Macht durch sich hindurch fließen lässt und nur Energiespitzen kurzzeitig in sich zwischenlagert, um sie geballt abzugeben. Odojinya ist damit weniger belastend für den Körper und greift auf einen schier unerschöpflichen Nachschub an Machtenergie zurück.

Die Quelle Edit

Der Odijinya-Schüler lernt, die Macht durch sich fließen zu lassen. Dazu verwendet er in fast allen Fällen einen Energiefluss, der aus dem Himmel zu kommen scheint. Später lernt er, Macht in den Boden zu leiten, um bei anderen schmerzhafte Überlastungen zu lösen.

Am Ende des Ersten Châts übt der Schüler in der Regel den Umgang mit Macht im Weltraum. Bei dieser Übung sind Überraschungsschreie nicht selten. Die Machfertigkeiten erweitern sich exponential. Plötzlich ist es ihm möglich, Präsenzen auf anderen Raumschiffen zu spüren, die 10.000de von Kilometern entfernt sind, obwohl das auf einem Planeten gerade mal auf Sichtweite funktiert.

Adepten können dann zum ersten mal erleben, dass sich Machtmagie anders verhält als normale Energie, die den physikalischen Gesetzen unterworfen ist. Sie sind in der Lage, fremde Welten zu scannen und ohne Astromech Droiden zu navigieren. Als Meister erkennt man dann, wie ein ganzes Netz von Machtströmen das Universum durchzieht. Knotenpunkte sind die Sonnen, von denen aus sich das Netz verfeienert und auf die Planeten aufspaltet. Die Verbindungen sind unterschiedlich stark, so dass es Welten gibt, die reich an mystischer MAchtenergie sind und andere, auf denen praktisch keine Macht existiert. Sie erkennen auch, dass zum Kern einer Galaxis hin, dort wo die Sonnendichte besonders hoch ist, auch die Dichte der Machtlinien sehr hoch ist. Und so wie Raumschiffe durch die Streustrahlen der Sonnen nahe des Kerns nicht mehr navigieren können, so sind auch Odojinya-Anwender nahe der Galaxienkerne keine rechte Kontrolle über ihre Fäden finden.

Als Großmeister lernt man dann, dass der wissenschaftliche Fakt, das quasi das Zentrum der Milchstraße aus einem riesigen Schwarzen Loch besteht. So wie auf der physischen Ebene das Schwarze Loch Materie und Energie aufsaugt und Gammastrahlen abgibt, so nimmt auch das spirituelle Schwarze Loch (oder ist es das selbe?) Energien und Geister in sich auf und gibt Machtströme an das Universum ab.

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